Un.versöhnt
2
/2021

4/2021 Angst
(erscheint 1. Dez. 2021)
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1939 • Heft 3
Klaus Lohmann: Reine Lehre?
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2015 • Heft 2
Wolfgang Stegemann:
Das „Imperium“ Israel und die „Spielzeug“-Raketen der Hamas
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2012 • Heft 2
Dietrich Neuhaus: Lutherische Verschwörungstheorie im christlich-jüdischen Dialog
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4/2020 Heilen
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2/2020 Land.Wirtschaft
1/2020 Scham
   
zu den Heften seit 2004

Das Leben feiern. Trotzdem.
1
/2021

Editorial aus der neuesten Ausgabe Junge.Kirche

Liebe Leserinnen und Leser,

„Wenn Du meine Position nicht teilst, müssen wir uns trennen.“ Das heißt: „Wenn Du Dich an diesem einen Punkt nicht so entscheidest, wie ich es richtig finde, kann ich generell nicht mehr mit dir zusammen gehen“. Wir könnten mehrere Konfliktpunkte benennen, in deren Verlauf es im letzten Jahr zu einer so oder ähnlichen Auseinandersetzung kam. Papier, Gender, Israel, Gefahr von rechts … Wir sind erschrocken, wie schnell eine Meinungsverschiedenheit zu einer Bekenntnisfrage wird und wie schnell Bündnisse zerbrechen. Können wir untereinander keine Differenzen mehr aushalten?

Un.versöhnt. Das Thema hängt in der Luft. Unsicherheit und Instabilität haben zugenommen. Das Klima ist rauer geworden. Und das schon vor Corona.

Un.versöhnt heißt: Wir wollen mit diesem Focusthema zur Vorsicht mahnen. Wir können uns eine Zersplitterung der engagierten Gruppen nicht leisten. Mag sein, dass wir uns an einem wichtigen Punkt nicht einigen können. Aber ist das Bündnis damit gestorben? Gibt es denn keine anderen Punkte, wo wir zusammen stehen und zusammen gehen? Wir hoffen, dass wir lernen, vorsichtiger miteinander umzugehen. Dass wir einander nicht in Fronten hinein treiben, die irgendwann unausweichlich zu einem Bruch führen.

„Wenn Du Dich an diesem einen Punkt nicht so entscheidest, wie ich es richtig finde, können wir trotzdem zusammen gehen. Denn es gibt viele andere Punkte, die uns gemeinsam wichtig sind. Deshalb sollten wir weiter reden und nicht auseinander gehen.

Gerard Minnaard

Verantwortlich für den Focus:
Christine Oppermann, Brigitte Gläser, Claudia Ostarek, Hans-Gerhard Klatt, Klara Butting

Heilen
4
/2020

Die Junge.Kirche
ist eine der ältesten theologischen Zeitschriften in Deutschland. Vier Ausgaben pro Jahr bieten Texte zu den Themen: Glaube, Bibel, Kirche und Gesellschaft.

Ihre Schwerpunkte sind: biblische Theologie mit christlich-jüdischen und feministischen Akzenten und die ökumenischen Fragen von »Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung«.

Die Mitte eines jeden Heftes enthält einen vierfarbigen Beitrag zum Thema »Glaube und Kunst«.

Miniaturen zum Thema Gebet
Jürgen Ebach
zum 75. Geburtstag
3/2020

Herausgeber:
Erev-Rav
Verein für biblische und politische Bildung. 

Der Verein hat an der Woltersburger Mühle in Uelzen ein Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung.