Fürchte dich | nicht
4
/2021

1/2022 Schöpfung Neueste
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4/2021 Fürchte dich | nicht
3/2021 schweigen

1991 • Heft 5
Dorothee Sölle:
Moses, Jesus und Marx –
Utopisten auf der Suche nach Gerechtigkeit
[261–267 als PDF]

1997 • Heft 1
Walter Klemeyer:
Vulkankrise –
welche Hoffnung bleibt?
[10–14 als PDF]

2014 • Heft 3
Sabine Bobert:
Spiritualität als
Burn-out-Prophylaxe
[39–40 als PDF]

2/2021 Un.versöhnt
1/2021 Das Leben feiern. Trotzdem.
   
4/2020 Heilen
3/2020 Gebet (J. Ebach z. 75. Geb.)
 zu den Heften seit 2004 

schweigen
3
/2021

Editorial aus der neuesten Ausgabe

Liebe Leute, die Ihr die Junge.Kirche lest,

in dem Film „Herr der Ringe“, in der Szene, in der Frodo, verfolgt von den Ringgeistern, in einer Kneipe zum ersten Mal mit Aragorn zusammentrifft, fragt Aragorn: „Fürchtest du dich?“ Als Frodo seine Angst eingesteht, entgegnet Aragorn: „Noch nicht genug!“

Dieses „noch nicht genug“ taucht in meinen Erinnerungen immer wieder auf, wenn es um die Klimaveränderungen geht. Zugleich gibt es in diesen Erinnerungen den Satz: „Fürchte dich nicht!“. Er gehört zu den Worten, die in der Bibel am häufigsten vorkommen. Ob in der Hebräischen Bibel oder im Neuen Testament – der Zuspruch „Fürchte dich nicht“ holt Menschen heraus aus dem Starren auf das, was nicht geht, und ermutigt sie, Wege zu gehen, die noch nicht sind. Trotzdem gibt es auch in der biblischen Überlieferung Situationen, in denen ein „Fürchte dich“ zu hören ist. Wir fragen in dieser Ausgabe Junge.Kirche nach dem Zusammenhang beider Herausforderungen. Wann ist das eine, wann das andere nötig zu hören und zu sagen? Oder gehören beide untrennbar zusammen? Wir fragen in der Hoffnung, dass wir die Weihnachtsbotschaft „Fürchte dich nicht“ neu hören können und uns für lebensnotwendige Transformationsprozesse auf die Füße stellen lassen. In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Advents- und Weihnachtszeit,

Gerard Minnaard

Verantwortlich für den Focus:
Hans-Gerhard Klatt, Claudia Ostarek, Geertje Bolle, Klara Butting

Un.versöhnt
2
/2021

Die Junge.Kirche
ist eine der ältesten theologischen Zeitschriften in Deutschland. Vier Ausgaben pro Jahr bieten Texte zu den Themen: Glaube, Bibel, Kirche und Gesellschaft.

Ihre Schwerpunkte sind: biblische Theologie mit christlich-jüdischen und feministischen Akzenten und die ökumenischen Fragen von »Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung«.

Die Mitte eines jeden Heftes enthält einen vierfarbigen Beitrag zum Thema »Glaube und Kunst«.

Das Leben feiern. Trotzdem.
1
/2021

Herausgeber:
Erev-Rav
Verein für biblische und politische Bildung. 

Der Verein hat an der Woltersburger Mühle in Uelzen ein Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung.