Junge.Kirche 1/2018

Focus:
Beten

Inhalt [PDF]

Editorial

Rütteln am Käfig Gottes
Klara Butting

Focus
Beten – Innere Kläranlage oder Tat der Nächstenliebe
Elfriede Stauss & Katrin Stückrath

Das ABC neu lernen [PDF]
Elmar Salmann

In der Fürbitte die Welt tragen
Hans-Gerd Klatt

Komm uns befreien [PDF]
Huub Oosterhuis

Die Welt ins Gebet nehmen
Cordula Heilmann

Gott in Bewegung bringen
Peter Bukowski

Das Kerzengebet
Jörg Machel

Beten im Gottesdienst [PDF]
Sylvia Bukowski

Gott beim „Du“ nehmen
Christian Polke

Das interreligiöse Gebet
Gerdi Nützel

Die jüdische Sicht auf das Beten
Jehoschua Ahrens

Glaube und Kunst
Der Puppenspieler

Aspekte des muslimischen Gebetsverständnisses
Ender Cetin

Wachet und betet!
Christian Zeiske

Reinhard von Kirchbach: Theologie im Gebet
Hans-Christoph Goßmann

Forum
Ein Pfingstfest [PDF]
Martin Stöhr

50 Jahre Besatzung
Simone Strasburger

Ein Putsch neuer Art in Brasilien
Bärbel Fünfsinn

Liebe kann jede Grenze öffnen
Nematullah Ahangosh

Eine Bilanz des Reformationsjubiläums [PDF]
Hans-Gerhard Klatt

We are not drowning, we are fighting!
Die Pacific Climate Warriors

Gossner Mission
No hugging – no handshake
Christian Reiser

Sozialgeschichtl. Bibelauslegung
Wenn die Luft ausgeht
Rainer Kessler

Liebe Leser*innen,

wenn „unser Gott“ ein Puppenspieler ist, der von oben unsere Geschicke lenkt, dann ist Aufstand angesagt – so das Umschlagbild aus einer Cartoonserie des niederländischen Künstlers Daan Botlek.

Wie ein kleiner Prometheus – um dessen Geschichte es in der „Glaube und Kunst“ Rubrik in der Mitte dieses Heftes geht – stellt der Mensch sich dem himmlischen Puppenspieler entgegen.

Aber: Wenn „unser“ Gott kein Puppenspieler ist, was nutzt es dann, zu ihm bzw. ihr zu beten? Was bleibt von Gott übrig, wenn es keine übergeordnete Macht gibt, die die Fäden in die Hände hält? Welche Macht hat diese Macht dann noch? Wie können wir uns an sie wenden und vor allem, wie können wir uns auf sie verlassen? Wenn der Puppenspieler vom seinem Thron fällt, müssen wir neue Antworten suchen, die mehr sind als das Echo unserer Fragen. Wir behaupten nicht, dass wir in dem vorliegenden Heft auf diese schwierigen Fragen die richtigen Antworten geben können, aber wir machen uns zwischen den Fragen auf die Suche.

Gerard Minnaard